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Freitag, 30. Juli 2010
 
 
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Leben und Arbeit in Thailand

Thailand, das Land des Lächelns, traumhafte Strände, exotische Schönheiten, Tempel, Paläste und Urlaub pur. So stellt man sich im allgemeinen das Königreich in Südostasien vor

Der Schmutz, die allgegenwärtige Korruption, die Armut und die allgemeine Rechtlosigkeit werden von Urlaubern und Geschäftsreisenden nur selten wahrgenommen. Dazu kommen der weit verbreite Drogenhandel, Kinderprostitution, Wirtschaftsbetrügereien im großen Stil und polizeiliche Willkür. Die politischen und sozialen Machtverhältnisse sind verworren und lassen sich von einem Europäer nicht wirklich verstehen.

Erfahrungen

Thailand, das bedeutet übersetzt so viel wie "Land der Freien", wurde offiziell nie von einer ausländischen Macht besetzt oder dem europäischen Kolonialismus unterworfen. Sieht man einmal von japanischen Besatzungstruppen während des 2. Weltkrieges ab, und diese Episode wird in offiziellen thailändischen Geschichts- und Schulbüchern schamhaft verschwiegen, befanden sich Land und Regierungsgewalt immer in den Händen der Thais.
 
Nach unseren europäischen Maßstäben lässt sich Thailand nur sehr schwer beurteilen. Und schon gar nicht mit den erlebnishungrigen Augen des Touristen. Ich habe über sieben Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Von April 1996 durchgehend bis zum Juni 2003. Während dieser Zeit hatte ich nur 3 kurze Aufenthalte in Deutschland.
 
Zuerst habe ich als Korrespondent für Deutsche Medien gearbeitet, danach als Redakteur für verschiedene lokale, deutschsprachige Zeitungen in Thailand. Immer als Mädchen für alles, Sekretärin, Redakteur, Layouter, Kaffeekocher und natürlich Anzeigenaquisiteur. Danach habe ich mich als Computer Doktor durchgeschlagen. Versuchte meinen Lebensunterhalt damit zu verdienen, dass ich wohlhabenden Thais und Expatriots ihre PCs und Netzwerke in Ordnung hielt. Die Zeit von 1999 bis zu meiner Rückkehr nach Deutschland war ich als Chef Editor und Abteilungsleiter einer Multimedia Agentur in Bangkok beschäftigt.

Eindrücke und Einblicke

Einige der Beiträge auf diesen Seiten sind provozierend und ziehen Schlussfolgerungen, die nicht immer konform zu den in Deutschland geltenden Auffassungen und Meinungen über Thailand und die Thais sind.
 
Ich habe Einblicke in den Alltag und das Leben der Thais aus unterschiedlichen Perspektiven und vielen sozialen Positionen heraus gewonnen. Die Informationen, Geschichten und Einblicke, die Sie auf meinen Seiten über Thailand finden, sind darum natürlich rein subjektiv. Ich habe das meiste aber selbst erlebt oder war direkter Zeuge der Ereignisse, die ich hier wiedergebe. Objektivität ist darum dort nicht zu erwarten, wo ich Beteiligter einer Situation war und meine Erlebnisse niederschrieb. Ich habe aber immer versucht, alles wahrheitsgemäß wiederzugeben und nichts auszulassen.

Aus dem Herzen

Hier finden Sie einige Artikel und Kolumnen, die während meiner Zeit in Thailand entstanden sind. Viele der Texte sind aus einem Eindruck, einer Situation heraus entstanden. Nicht immer mit ordentlicher Ortographie und Grammatik. Auch das journalistische Handwerkszeug ließ oft zu wünschen übrig.
 
„Heißes Pflaster" wurde für das Medien Magazin Insight in Deutschland geschrieben. Szene, Lokalkolorit und Autentizität standen hier im Vordergrund.
 
Die „Meister Propper" Kolumnen habe ich für das Journal in Thailand geschrieben. Der Name ist vom Hauptakteur der bekannten Werbefigur entlehnt. Mein damaliger Partner Ingolf, ehemals Polizeibeamter in Mannheim, hatte genau so einen "propper" body gebuildeten Körperbau und die dazu gehörende spiegelblanke Glatze. Alle Kolumnen haben tatsächliche Begebenheiten zur Grundlage.
 
Der Beitrag „In Buddhas Händen" entstand unter dem Eindruck der vielen schweren Verkehrsunfälle, die ich während meiner Zeit in Thailand beobachtet habe. Meine nachfolgenden Recherchen bestätigten den desolaten Zustand des Rettungsdienstes und die teilweise Unfähigkeit der staatlichen Gesundheitsvorsorge in Thailand.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen der Beiträge. Wenn Sie mir Ihren Kommentar oder Anregungen und Anmerkungen zukommen lassen wollen, dann schicken Sie mir eine Email. Ich werde mich um eine zeitnahe Antwort bemühen.

 

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Bernd Salewski
Journalist und Autor  
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Bangkok am Morgen BTS Bahnhof Surasak. Aufgenommen um 7:00 Uhr am Morgen aus dem 27. Stock des Thai CC Tower South Sathorn Road 
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Barmädchen in Pattaya
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Königliche Gardisten in Bangkok
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