Leben und Arbeit in Thailand
Thailand,
das Land des Lächelns, traumhafte Strände, exotische Schönheiten,
Tempel, Paläste und Urlaub pur. So stellt man sich im allgemeinen das
Königreich in Südostasien vor
Der Schmutz, die allgegenwärtige
Korruption, die Armut und die allgemeine Rechtlosigkeit werden von
Urlaubern und Geschäftsreisenden nur selten wahrgenommen. Dazu kommen
der weit verbreite Drogenhandel, Kinderprostitution,
Wirtschaftsbetrügereien im großen Stil und polizeiliche Willkür. Die
politischen und sozialen Machtverhältnisse sind verworren und lassen
sich von einem Europäer nicht wirklich verstehen.
Erfahrungen
Thailand, das bedeutet
übersetzt so viel wie "Land der Freien", wurde offiziell nie von einer
ausländischen Macht besetzt oder dem europäischen Kolonialismus
unterworfen. Sieht man einmal von japanischen Besatzungstruppen während
des 2. Weltkrieges ab, und diese Episode wird in offiziellen
thailändischen Geschichts- und Schulbüchern schamhaft verschwiegen,
befanden sich Land und Regierungsgewalt immer in den Händen der Thais.
Nach
unseren europäischen Maßstäben lässt sich Thailand nur sehr schwer
beurteilen. Und schon gar nicht mit den erlebnishungrigen Augen des
Touristen. Ich habe über sieben Jahre in Thailand gelebt und
gearbeitet. Von April 1996 durchgehend bis zum Juni 2003. Während
dieser Zeit hatte ich nur 3 kurze Aufenthalte in Deutschland.
Zuerst
habe ich als Korrespondent für Deutsche Medien gearbeitet, danach als
Redakteur für verschiedene lokale, deutschsprachige Zeitungen in
Thailand. Immer als Mädchen für alles, Sekretärin, Redakteur, Layouter,
Kaffeekocher und natürlich Anzeigenaquisiteur. Danach habe ich mich als
Computer Doktor durchgeschlagen. Versuchte meinen Lebensunterhalt damit
zu verdienen, dass ich wohlhabenden Thais und Expatriots ihre PCs und
Netzwerke in Ordnung hielt. Die Zeit von 1999 bis zu meiner Rückkehr
nach Deutschland war ich als Chef Editor und Abteilungsleiter einer
Multimedia Agentur in Bangkok beschäftigt.
Eindrücke und Einblicke
Einige
der Beiträge auf diesen Seiten sind provozierend und ziehen
Schlussfolgerungen, die nicht immer konform zu den in Deutschland
geltenden Auffassungen und Meinungen über Thailand und die Thais sind.
Ich
habe Einblicke in den Alltag und das Leben der Thais aus
unterschiedlichen Perspektiven und vielen sozialen Positionen heraus
gewonnen. Die Informationen, Geschichten und Einblicke, die Sie auf
meinen Seiten über Thailand finden, sind darum natürlich rein
subjektiv. Ich habe das meiste aber selbst erlebt oder war direkter
Zeuge der Ereignisse, die ich hier wiedergebe. Objektivität ist darum
dort nicht zu erwarten, wo ich Beteiligter einer Situation war und
meine Erlebnisse niederschrieb. Ich habe aber immer versucht, alles
wahrheitsgemäß wiederzugeben und nichts auszulassen.
Aus dem Herzen
Hier
finden Sie einige Artikel und Kolumnen, die während meiner Zeit in
Thailand entstanden sind. Viele der Texte sind aus einem Eindruck,
einer Situation heraus entstanden. Nicht immer mit ordentlicher
Ortographie und Grammatik. Auch das journalistische Handwerkszeug ließ
oft zu wünschen übrig.
„Heißes Pflaster"
wurde für das Medien Magazin Insight in Deutschland geschrieben. Szene,
Lokalkolorit und Autentizität standen hier im Vordergrund.
Die
„Meister Propper"
Kolumnen habe ich für das Journal in Thailand geschrieben. Der Name ist
vom Hauptakteur der bekannten Werbefigur entlehnt. Mein damaliger
Partner Ingolf, ehemals Polizeibeamter in Mannheim, hatte genau so
einen "propper" body gebuildeten Körperbau und die dazu gehörende
spiegelblanke Glatze. Alle Kolumnen haben tatsächliche Begebenheiten
zur Grundlage.
Der Beitrag
„In Buddhas Händen"
entstand unter dem Eindruck der vielen schweren Verkehrsunfälle, die
ich während meiner Zeit in Thailand beobachtet habe. Meine
nachfolgenden Recherchen bestätigten den desolaten Zustand des
Rettungsdienstes und die teilweise Unfähigkeit der staatlichen
Gesundheitsvorsorge in Thailand.
Ich wünsche Ihnen viel Spass
beim Lesen der Beiträge. Wenn Sie mir Ihren Kommentar oder Anregungen
und Anmerkungen zukommen lassen wollen, dann schicken Sie mir eine
Email. Ich werde mich um eine zeitnahe Antwort bemühen.
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